Samstag, 3. Mai 2008

...

die schaukel hängt
fest, am unsichtbaren ast
neugier,lust,erregung
treibt sie an
in immer neue höhen

die schaukel hängt
fest, am unsichtbaren ast
alltag,kummer,sorgen
schwingt sie
zurück

die schaukel hängt
fest, am unsichtbaren ast
vertrauen,freude,liebe
stößt sie
nach vorne

die schaukel hängt
fest, am unsichtbaren ast
mißmut,wut, entäuschung
nimmt ihr
die fahrt

die schaukel hängt
fest, am unsichtbaren ast
das leben
treibt,schwingt,gibt und nimmt
tempo,richtung vor,zurück

Dienstag, 31. Oktober 2006

ach und oh

ein tanz auf dem trottoir
wirbelt zwischen licht und schatten
ergießt sich in seiner farben
pracht
vollführt der herbst
verführt der herbst
ach und oh
kastanien sammeln
ihre letzte kraft
kinder sammeln
kastanien

Dienstag, 11. Juli 2006

tschüß Robert

Ich leide an Versagensangst
besonders wenn ich dichte.
Und diese Angst, die machte mir
manch schönen reim zuschanden.
robert gernhardt

lieber robert
hab dank für deine zeilen
jedesmal, wenn ich sie lese
möcht ich erst mal verharren.

lieber Gott, nimm es hin,
daß ich was besond´res bin.
Und gib ruhig einmal zu,
daß ich klüger bin als du.
Preise künftig meinen Namen,
denn sonst setzt es etwas. Amen.
robert gernhardt

lieber robert, lass uns wissen
ist es im himmel arg beschissen
oder ist es wunderbar
werden dort noch wunder wahr
oder ist es wundervoll
gott (so sagt man) findet wunder toll
will dich jetzt nicht weiter stören
doch lass bitte von dir hören

Montag, 19. Juni 2006

alltag

sechsuhrersterschreieinewindeleineflaschesiebenuhrersterschreieinewindel
eineflascheeinkaffeeabzurarbeitkussundtschüßarbeitläuftfünfzehnuhreinewindel
eineflascheetwasobsteinewindeleinkaffeeeinewindel
achtzehnuhrabendesseneinewindel
zähneputzenhändewaschenbuchanguckenabinsbettkurzepausebinerledigteinewindel
(achnee!)gleichgeht'sweitersechsuhrersterschrei

Mittwoch, 3. Mai 2006

Milchschaum

nicht wirklich fest
nicht wirklich flüssig
nicht wirklich hart
nicht wirklich weich
nicht wirklich

er benetzt meine lippen
umschließt meine zunge
mit einer leichten schwere
setzt sich in meinen mundwinkeln ab
er spielt
läßt den kaffee
sein aroma
entfalten
kühlt
die knospen
die den geschmack
von der zunge
direkt
in die seele
leiten
treibt den bitteren kaffee
mit seiner leichten süße
vor sich her

Mittwoch, 26. April 2006

tägliche liebe

die augen wollen
sich öffnen
es fehlt noch
die kraft
die nacht
der schlaf
drücken
die lider zu
bis sie sich
heben
strahlend charmant lächelnd erregt vorwitzig allwissend unwissend ruhig zufrieden freudig neugierig neugierig neugierig
die augen wollen
endlos erzählen
von der liebe
vom urvertrauen
bedingungslos
begegnen sie
mir
jeden morgen

Montag, 24. April 2006

LEHRER SEIN DAGEGEN SEHR

KREATIV ZU SEIN, WAR MEIN BEGEHR
DAFÜR STUDIERT´ICH KREUZ UND QUER
ICH SCHAUTE IN DIE WERBUNG REIN
SIE LAG MIR NICHT, MEHR SCHEIN ALS SEIN

MIR FEHLTE DORT EINFACH DER SINN
SO WAGTE ICH ´NEN NEUBEGINN
LEHRER WOLLT ICH WERDEN
GIBT´S ETWAS SCHÖNERES AUF ERDEN?

DIE WELT MIT DEN MITTELN DER KUNST ENTDECKEN
DIE LUST AM LESEN, AM SPRECHEN, AM DICHTEN WECKEN
DEN SCHÜLERN GRAMMATIK SCHMACKHAFT MACHEN
ZEICHEN SETZEN UND DABEI LACHEN

ES SCHRIE IN MIR: PROBIEREN, PROBIEREN!
SO FING ICH AN KUNST- UND DEUTSCH ZU STUDIEREN
DIE ERSTE PHASE DURCHLIEF ICH IN KIEL
ICH GAB MEIN BESTES UND LERNTE SEHR VIEL

DEN ABSCHLUSS HAB´ICH IN BERLIN GEMACHT
DIESER WAR SCHWERER ALS VORHER GEDACHT
GLEICH ZU BEGINN, BIN ICH VATER GEWORDEN
DAS KIND KAM ZUR WELT NOCH IM HOHEN NORDEN

KUNSTLEHRER GAB ES AN DER HAUPTSCHULE NICHT
ALSO SCHMISS ICH ALLEIN DEN KUNSTUNTERRICHT
ZUHAUSE WARTETE DIE SÜßE, KLEINE
DAHER WAR ICH BEIM ARBEITEN NIE ALLEINE

ZUR PRÜFUNG HIN, WARD EIN KNAB MIR GEBOREN
DER STRESS WAR GROß, DOCH NICHTS WAR VERLOREN
IN ALL DEM CHAOS MACHT´ICH EXAMEN
NUN BIN ICH LEHRER: SAG DANKE, SAG AMEN

Dienstag, 4. April 2006

Ich male mir den Frühling

FARBEN MÜSSEN HER
IMMER MEHR
UND MEER
UND SEEN
MUß MAN SEHEN

SEHNSUCHT SOLL
DEN BETRACHTER ERFASSEN
DEN ERFASSER BENASSEN
SONST KANN ER´S LASSEN
DAS MIT DEM SEHEN

Knie nie

es war einmal ein Knie
das wollte nie
und nimmer
knien
vom K tat es sich trennen
sich fortan nie zu nennen

Erstes Rendevous

hast nach e-dur gerochen
hab dir das fis versprochen
hast mich auf a getippt
bin richtig ausgeflippt

dufte musik gelang mir daraufhin
mit meiner nächsten partnerin
erst die
roch fortissimo
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